Umstrittenes Venedig-Referendum – Die Staatsmacht schlägt zurück!

GuidosKolumneNeu

350 (11/2014)

 

Nach dem Debakel des Venedig-Referndums für Italien und die ganze EU hat die Staatsmacht zurückgeschlagen! Und damit erneut bewiesen, dass wahre Demokratie und Freiheit wohl nur in den Köpfen der Menschen existiert.

Aber der Reihe nach…

Venetien ist eine der wirtschaftsstärksten Regionen Italiens. Und seine Bewohner haben es den EUrokraten – im wahrsten Sinne des Wortes – gezeigt!

Bei einem Referendum ohne rechtliche Bindung im März 2014 haben die mehr als zwei Millionen Teilnehmer dafür gestimmt, sich von der Zentralregierung in Rom zu lösen. Und damit von der EU!

Satte 89 Prozent sprachen sich für die Abspaltung aus. Das sind fast Verhältnisse wie auf der Krim.

Nach dem Willen der Menschen soll die Region Venetien also eine unabhängige und souverände Republik werden. Sie haben genug von der Bevormundung aus Brüssel und der italienischen Regierung und wollen auch keine Steuern mehr dahin überweisen. Deshalb möchte die Regionalregierung in Venetien nach Zustimmung durch den Regionalrat das Gesetz für ein Referendum ins nationale Parlament einbringen.

 

Ich habe darüber berichtet. Siehe hier:

Nachrichtensperre kurz vor der Europawahl: „Verschwiegenes“ Referendum mitten im Herzen der EU!

„Verschwiegenes Referendum“ im Herzen der EU – Kritische Leser zwingen Qualitätsmedien in die Knie!

Venedig-Referendum: „Ein Schlag ins Gesicht der EUrokraten“!

Natürlich kündigte Rom an, das Referendum und das Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht anzuerkennen, hat mit Konsequenzen gedroht.

Denn der Staat kann es sich schließlich nicht gefallen lassen, dass Privatpersonen ein Referendum organisieren, dass dann auch noch kurz vor der Europawahl gegen seine desaströse EU-Politik ausgeht. Dafür müssen die Querulanten bestraft werden.

Und das wurden sie.

Vor wenigen Tagen sind 24 Personen festgeommen worden, die gewalttätige Aktionen geplant haben sollen, um Venedig von Rom abzuspalten. Gegen weitere 27 Personen wird ermittelt. Unter ihnen auch der Anführer der so genannten „Mistgabel-Bewegung“, die in der Vergangenheit mit Protesten und Märschen gegen Rom für Furore sorgten.

Der Vorwurf: Sie sollen einen Traktor zum Panzer umgebaut und mit einer 12-Millimeter-Kanone ausgestattet haben. Außerdem sollen die Beschuldigten über Albanien mit Waffen versorgt worden sein.

Wie „konstruiert“ diese Vorwürfe scheinen, kann sich jeder selbst ausmalen.

Dieses Beispiel zeigt wieder einmal, wie die (EU-)Staatsmacht gegen Quertreiber vorgeht.

Hatten wir das nicht schon einmal?

 

Quelle:

Italien: Anführer der Forconi-Bewegung festgenommen

 

GuidosKolumneNEU3

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siehe auch:

 

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