Zeitgeschichte

Tabu-Fakten Zweiter Weltkrieg: „Die UNWILLKOMMENEN Deutschen“ – Der politische MYTHOS von der „Willkommenskultur“ deutscher Vertriebener nach 1945!


Politiker sprechen angesichts der aktuellen Flüchtlingszuwanderung von einer „Rückbesinnung auf die Willkommenskultur“ deutscher Vertriebener nach 1945!

Doch das ist ein Mythos!

Denn deutsche Vertriebene wurden von den eigenen Landsleuten wie „Aussätzige“ behandelt!


Die Flüchtlingsdebatte innerhalb der EU um die Aufnahmequoten, die Fluchtbekämpfung, die Fluchtrouten und offene oder geschlossene Grenzen ist auch 2020 noch immer nicht beendet. Ganz im Gegenteil. Angesichts der Corona-Pandemie, knapper Steuergelder und sinkender Konjunktur ebenso wenig die Diskussionen über die Kosten für die Millionen Flüchtlinge, die seit 2015 nach Deutschland gekommen sind.

Dabei wurde und wird noch immer vielfach von hiesigen Politikern fast aller Parteien darauf hingewiesen, dass hierzulande schon einmal eine Masse von Flüchtlingen aufgenommen worden sei.

Gemeint damit sind jene rund 14 bis 20 Millionen Vertriebene aus den Ostgebieten nach Ende des Zweiten Weltkriegs.


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Doch war das tatsächlich so? Schlug den Vertriebenen wirklich eine Welle von Solidarität und Hilfsbereitschaft der „einheimischen“ Deutschen – den sogenannten „Reichsdeutschen“ –  entgegen, wie es uns heute angesichts der Debatte um die Flüchtlinge überwiegend aus dem Nahen Osten und Afrika verkauft wird?

Haben die deutschen Vertriebenen ebenfalls eine solche „Willkommenskultur“ erfahren, wie die heutigen „Neubürger“, mit der Politiker hierzulande so werben?

Eine „Willkommenskultur“, die anscheinend so ins bundesdeutsche Kollektiv-Bewusstsein eingefroren ist, das wir sie nie mehr vergessen sollten, auch nicht angesichts Hunderttausender Flüchtlinge aus fremden Kulturen?

Ich bin diesen Behauptungen nachgegangen, habe Bücher und Archive gewälzt, mit Vertriebenen gesprochen. Und bin zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen!

Harte Fakten räumen wahrlich auch mit dem Mythos und der Geschichtsverklitterung der „Willkommenskultur“ der „Einheimischen“ bezüglich der vertriebenen deutschen Flüchtlinge auf, die nicht einmal ihren Aufenthaltsort selbst bestimmen konnten, weil dieser von den Alliierten festgelegt wurde.

Alles war anders. Ganz anders.

Geradezu beschämend.

Zunächst sei an dieser Stelle festgehalten: Tausende Vertriebene, die nach ihrer Flucht endlich im Westen ankamen, starben bereits nach ihrer Ankunft, denn sie fanden weder ein Dach über dem Kopf, erhielten weder medizinische Hilfe noch ausreichende Nahrung.

(Quelle: Keith Lowe: „Der wilde Kontinent – Europa in den Jahren der Anarchie 1943-1950“, Stuttgart 2014, S. 14, 41, 302).

Alleine schon dieser Sachverhalt unterscheidet sich frappierend von dem der heutigen Zustände!

Tatsächlich sahen sich auch die Westdeutschen im Chaos der Nachkriegszeit vom Strom der Vertriebenen aus dem Osten regelrecht überrollt.

Dabei ging es den Flüchtlingen zweifellos noch elender als ihnen selbst, hofften jetzt auf Solidarität oder nur auf Mitgefühl.

Doch sie erfuhren etwas ganz anderes: Ablehnung und Ausgrenzung als „unerwünschte Fremde“. Gerade auf dem Land, wo mehr als siebzig Prozent von ihnen untergebracht wurden.

Auf Anordnung der Siegermächte erhielten sie sogar „Zuzugssperre“ in die Städte (Kossert, S. 53).

Auch dieser Fakt wird hierzulande oft und gerne verschwiegen!


Lesen Sie hier die ganze, vertuschte Wahrheit über die maurerischen Drahtzieher und wie das Deutsche Kaiserreich in den Ersten Weltkrieg schlitterte!

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Deutschland verfiel in zwei Schicksalsgemeinschaften, wie der Migrationsforscher Kaus J. Bade beschrieb: In die Einheimischen und in die Vertriebenen, die zueinander in einer „Opferkonkurrenz“ standen. „Dieser Konkurrenzkampf trug ‚deutliche Züge eines Nationalitätenkampfes und eines Klassengegensatzes.‘“

(Quelle: Klaus J. Bade: „Homo migrans – Wanderungen aus und nach Deutschland – Erfahrungen und Fragen“, Essen 1994, S. 45).

Dabei wurden die Vertriebenen als „Polacken“ oder „dahergelaufenes Gesindel“ (und Schlimmeres, wie noch aufzuzeigen sein wird) beschimpft.

„Die erlittenen Traumata während der Vertreibung, ‚soziale Isolation und Deklassierung sowie das nachfolgende Ringen um eine Identität zwischen Hier und Dort‘ machte das Heimischwerden in der fremden Umgebung oft geradezu unmöglich. Es ist an der Zeit, deutsche Vertriebene endlich als Opfer zu begreifen, die nicht nur unter Flucht und Vertreibung gelitten haben, sondern auch unter der Hartherzigkeit ihrer eigenen Landsleute“, meint der deutsche Historiker Andreas Kossert.

„Dass die Aufnahme der 14 Millionen ‚nicht zur politischen Dauermalaise wurde, die Radikalisierung ausblieb‘ dafür zahlten die Vertriebenen mit Verleugnung ihres Schmerzes und kultureller Selbstaufgabe, Schlesier, Ostpreußen, Pommern, Deutschböhmen und Banater Schwaben, die über Jahrhunderte beigetragen haben zur Vielfalt der deutschen Identität, hatten fern der Heimat nichts mehr zu melden.

Sie mussten sich anpassen im Westen ihres Vaterlandes, das ihnen zur kalten Heimat werden sollte.“

(Quelle: Andreas Kossert: „Kalte Heimat – Die Geschichte der deutschen Vertriebenen nach 1945“, München 2009, S. 12-16)

Oft kamen die Vertriebenen in Viehwaggons im Westen an, wurden an den Zielorten wie auf Sklaven- oder Viehmärkten verteilt.

Die Alliierten hatten sich auf bestimmte Kontingente geeinigt und brachten sie dort unter, wo noch Kapazitäten vorhanden waren. Aber erst nach bürokratischen Prozeduren, Registrierungen, medizinischen Untersuchungen, Impfungen und Entlausungen.

Die örtlichen deutschen und kirchlichen Fürsorgestellen kümmerten sich danach um die weitere Verteilung und Unterbringungen.

Allerdings gab es für die Westdeutschen keine Möglichkeit, die „Annahme“ zu „verweigern“.

Dabei schlug den Vertriebenen, die alles verloren hatten und denen fast alles fehlte, von den Einheimischen Verachtung und Abwehr entgegen …


Wie beschämend diese „Verachtung“ für die eigenen Landsleute war und warum die sogenannte „Willkommenskultur“ gegenüber deutscher Vertriebener ein politischer Mythos ist, lesen Sie hier:

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Foto: : Wikimedia.commons (II. Weltkrieg 1939-45 Deutsche Zivilisten im Februar 1945 in Danzig und Umgebung; auf der Flucht vor der herannahenden Roten Armee haben Sie ihre Heimat verlassen. [20.-21. Februar 1945](Bundesarchiv, Bild 146-1996-028-36A / Höber, Brigitte / CC-BY-SA 3.0) (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_146-1996-028-36A,_Bei_Danzig,_Fl%C3%BCchtlingstreck.jpg)


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6 Kommentare

  1. Das stimmt leider. Ich hab das als Kind noch erlebt wie man gegen die Flüchtlinge war. Schlimm war es in den Dörfern. Komischerweise haben die aber alle ganz schnell ein Haus gebaut was den Neid der Einheimischen zur Folge hatte. Wir bekamen immer eingebleut nimm bloss keinen Flüchtling als Freund.

  2. Vor der Einführung der D-Mark wurde im Westen Deutschlands gehungert – wie viele verhungert sind, wurde nie gezählt. Es waren zumindest Hunderttausende. Die Züge, die von den Städten aufs Land fuhren, waren so voll, wie man es aus z.B. Indien kennt. Es kam vor, dass die Massen in Bauernhöfe stürmte und Kühe am lebendigen Leib abschlachtete – aus Hunger.
    Der völlige militärische Zusammenbruch Deutschlands hatte zu einem unvorstellbaren Chaos und Leid geführt.
    Die Allierten im Westen haben vermutlich bis zu einer Million Männer in Lagern verhungern und erfrieren lassen.
    Die Massenvertreibungen der Deutschen aus ihrer Heimat im Sudetenland,Schlesien, Pommern oder Ostpreußen sind in der neueren Geschichte Verbrechen ohne Beispiel.
    Nach der Währungsreform mußten die Westdeutschen über viele Jahre hinweg den sogenannten Lastenausgleich bezahlen. Mein Großvater konnte deswegen keine Rente aufbauen und bekam einen Mindestsatz von 200 DM.
    Vor einiger Zeit sprach ich mit einer alten Dame darüber – sie war Vertriebene und damals 20 Jahre: Sie hatte nicht gewußt, dass die Westdeutschen ihre neuen Häuser finanziert hatten.
    Die Siegermächte haben nie von ihren Verbrechen Abstand genommen; fast alle Länder dieser Welt befinden sich weiterhin im Kriegszustand mit Deutschland.
    Die Darstellung oben ist sehr einseitig. Schade.

    1. Nein, die Darstellung ist sehr umfassend, allerdings steht diese komplett im Buch und ist viel zu aufwendig für einen kurzen Artikel!

      1. Es gibt ein tiefenpsychologisches Programm, das eine Rolle spielt.
        Egal ob vom eigenen Volk oder nicht. Wenn das eigene Land erobert wird ( und gefühlt war es für die Westdeutschen so), dann treten Reflexe auf, die nicht kontrolliert werden können. Diese haben nichts mit Volk etc zu tun, es sind Überlebensstrategien.
        Für mich lehrreich war die Erfahrung mit einem alten Freund: er schilderte, wie sein Vater ihn in der ’neuen Heimat‘ geprügelt hat ohne Ende.
        Er wurde später erzogen mit der Maxime, dass die Alteingesessenen dumm wären und sie, die Neubürger, denen weit überlegen wären.

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