Bis heute sind die tatsächlichen Umstände des Todes Gaddafis nicht richtig aufgeklärt. Es wird vertuscht und gelogen …

Nach dem gewaltsamen Tod des früheren libyschen Machthabers und Revolutionsführers Muammar al-Gaddafi, versinkt das Ölreiche Land bis heute im Chaos und im Bürgerkrieg. Und das mit ausländischer Beteiligung wie etwa die der Türkei, Frankreichs, Italiens, Deutschlands und der USA.

Viele der einst zerrissenen Stämme, die Gaddafi zusammenschloss, um eine Nation zu schaffen, stehen sich heute feindlich gegenüber. Westliche Politiker streben die wirtschaftliche, militärische und politische Hoheit über das Öl an. Oder anders ausgedrückt: Das Land wird ausgeplündert, denn die Begehrlichkeiten sind groß.

Lügen und noch einmal Lügen

Bis heute sind die tatsächlichen Umstände des Todes Gaddafis nicht richtig aufgeklärt. Es wird vertuscht und gelogen.

Rückblick: Im Februar 2011 kam es zu landesweiten Aufständen in Libyen. In der Folge verlor Machthaber Muammar al-Gaddafi, der seit einem unblutigen Militärputsch (1969 bis 1979) bis dahin über das Land herrschte, weite Teile des Ostens an die Rebellen.

Im März 2011 führten nach einer UN-Resolution eine Allianz aus den USA, Kanada und mehreren westeuropäische Staaten Luftangriffe auf Libyen durch, um eine Flugverbotszone durchzusetzen.

Gaddafi selbst wurde seit dem 27. Juni 2011 als mutmaßlicher Kriegsverbrecher und wegen „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ mit einem weltweiten Haftbefehl gesucht. Auch von der neuen Regierung, die ihn am 22. August 2011 absetzte.


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So sieht die „offizielle“ Version von der Ergreifung und des Todes von Gaddafi aus

Am 20. Oktober 2011 wurde der frühere libysche Machthaber aufgespürt und getötet. Die genauen Todesumstände sind bis heute nicht ganz aufgedeckt und bleiben zweifelhaft.

Offiziell heißt es dazu, dass Gaddafi, der sich nach dem Fall von Tripolis in seiner Heimatstadt Sirte verschanzt hatte, versuchte am 20. Oktober 2011 in einem Autokonvoi aus der belagerten Stadt zu fliehen, wurde jedoch von NATO-Flugzeugen beschossen.

Die Syrer verrieten Gaddafi – NATO Syrien

Rami El-Obeidi, Chef des Geheimdienstes der libyschen Übergangsregierung, gab an, dass die NATO durch den syrischen Geheimdienst den genauen Aufenthaltsort des früheren libyschen Machthabers mitgeteilt bekam.

Als Gegenleistung sollte sich das Atlantische Bündnis aus innersyrischen Konflikten heraushalten. Das geschah, wie wir wissen, jedoch nicht. Damit verrieten die Syrer Gaddafi und die NATO Assad.

So soll Gaddafi getötet worden sein

Nachdem Gaddafis Konvoi von NATO-Flugzeugen heftig beschossen wurde, suchte dieser Schutz in einer Betonröhre eines trockenliegenden Kanals. Doch Rebellen – Kämpfer des „Nationalen Übergangsrates“ –  spürten ihn auf, nahmen ihn gefangen und misshandelten ihn.

Dabei wurden Gaddafi mehrere stark blutende Wunden zugefügt. Sein Sicherheitschef Mansur Dao, der sich bei ihm befand, wurde verhaftet.

Nach Darstellung des Übergangsrats starb Gaddafi in den Stunden danach an einem Kopfschuss. Die Kugel soll ihm im Kreuzfeuer zwischen Anhängern und Rebellen auf dem Transport ins Krankenhaus getroffen haben. Andere wiederum erklärten, der frühere Machthaber sei hingerichtet worden.

Offene Fragen zu einem „Kriegsverbrechen“

Doch genau diese Darstellung lässt Fragen offen, genauso wie das Obduktionsergebnis. Die genaue Aufklärung der Todesumstände Gaddafis forderten schon vor Jahren sowohl der UN-Menschenrechtsrat als auch der Internationale Strafgerichtshof.

Die UN-Kommission, die schließlich eingesetzt wurde, konnte 2012 nach eigenen Angaben nicht feststellen, ob im Zusammenhang mit Gaddafis Tod und der seines Sohnes ein Kriegsverbrechen begangen wurde.

In einem Bericht heißt es dazu, dass sie zwar verletzt gewesen seien und bei ihrer Gefangennahme noch lebten, „starben aber während ihrer Gefangenschaft durch die Thowars (revolutionäre Kämpfer).“

Sehen Sie hier:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=cR-j3mIUxls

Weitere Zweifel und Widersprüche kommen auf

Die libyschen Behörden hatten der UN-Kommission den Einblick in Gaddafis Autopsiebericht verweigert, so dass die Todesursache lediglich anhand von Fotos bestimmt werden musste.

Kurzum: Wer so handelt, hat etwas zu verbergen!

Auch 2017 behinderte die neue libysche Regierung die Ermittlungen des Chefanklägers Luis Moreno Ocambo wegen des „starken Verdachts“, dass es sich bei Gaddafis Tod um ein Kriegsverbrechen handeln könnte.

Gaddafi wurde vor seinem Tod misshandelt

Eindeutig gehen aus Videos seiner Festnahme hervor, dass dieser zuvor noch misshandelt und verletzt wurde. Schließlich wurde sein Leichnam in Misrata der Öffentlichkeit präsentiert. Berichten und Fotos nach lag dieser auf einer Matratze am Boden in einem Supermarkt-Kühlraum.

Schließlich wurden seine sterblichen Überreste, zusammen mit denen seines ebenfalls getöteten Sohnes Mutassim, an einem geheimen Ort in der Libyschen Wüste beerdigt.

2017 forderte der Vorsitzende des Russischen Ausschusses für Solidarität mit den Völkern Libyens und Syriens, Sergej Baburin,  die Umstände des Mordes am libyschen Staatschef  neu zu untersuchen. Die Darstellung der Russen widerspricht sich mit der offiziellen Geschichtsschreibung.


HIER: https://t.me/GrandtGuido


Die inoffizielle Darstellung des „Lynchmordes“ an Gaddafi

Bei einer Konferenz anlässlich des 5. Jahrestages des Todes von Gaddafi forderte Sergej Baburin: „Wir sollten die Wahrheit über die Umstände des Todes von Gaddafi anstreben. Der ganzen Welt wurde die konkrete Szene seines Mordes gezeigt. Gibt es bei uns tatsächlich so naive Menschen, die glauben, dass Saddam Hussein sich in einem Keller versteckt hatte und Gaddafi von Aufständischen gefasst wurde? Das sind Inszenierungen, die uns gezeigt werden.“

Und weiter: „Uns wurde beispielsweise eine wunderschöne Inszenierung der Befreiung Tripolis durch die Aufständischen gezeigt. Doch wir sollten endlich die Wahrheit anstreben, weil es keine Aufständischen waren, die Tripolis befreiten. Sie sollen uns Videos über französische und italienische Sicherheitseinheiten zeigen, die die Hauptstadt ergriffen und die Kämpfer der libyschen Armee und die Augenzeugen ihrer Invasion töteten.“

Die „andere“ Wahrheit über Gaddafis Tod

Das war natürlich neu in der Geschichtsschreibung, spricht die offizielle Version doch keineswegs von einer „Sonderoperation“ von „britischen oder französischen Einheiten“. Außerdem soll Gaddafi von einer Bande an die andere „weiterverkauft“ worden sein, die um das Recht kämpften, ihn zu töten.

Der Vorsitzende des Russischen Ausschusses für Solidarität mit den Völkern Libyens und Syriens weiter: „Ich hoffe sehr, dass die Wahrheit für die künftigen Generationen aufrechterhalten bleibt und die libyschen und europäischen Wissenschaftler es zulassen, die Wahrheit offenzulegen.“

Kein anderer als Peter Scholl-Latour, der 2014 verstorbene Journalist und Publizist, der vielleicht beste Kenner der jüngsten Zeitgeschichte, der „Welterklärer“, wie er oft genannt wurde, brachte die Wahrheit über Gaddafis Tod öffentlich zur Sprache.

Und zwar in der Sendung Maischberger (ARD) vom 13.12.2011 berichtet er, dass Muammar al-Gaddafi im „Namen der Demokratie“ mit einer Eisenstange gepfählt wurde. Weiterhin kritisiert er die Rolle des Westens und gibt einen Ausblick auf die weitere Entwickung in Libyen.

Sehen Sie hier:

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=xcRewTT2n68

Noch einmal:  Angesichts des anhaltenden Chaos, das vor allem der Westen mit seinem militärischen Eingreifen gegen Gaddafi stiftete, bleibt die Wahrheit des „Lynch- oder Pfählmordes“ an Muammar al-Gaddafi wohl weiter im Wust von Lügen und Geschichtsmanipulationen verborgen.


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Foto: Screenshot/Bildzitat aus AFP-YouTube-Video: Gaddafi gelyncht? Video zeigt ihn noch lebend (https://www.youtube.com/watch?v=cR-j3mIUxls)


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3 Gedanken zu „SECRET HISTORY: Libyens Machthaber Gaddafi wurde „im Namen der Demokratie“ GEPFÄHLT! (VIDEO)“
  1. Das es den Menschen in Lybien gut unter Gaddafi ging wird nicht von wenigen Quellen gesagt. Wollte Gadaffi nicht den US-Dollar ablösen?……..

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